NUMBER26: Test und Erfahrungsbericht

Das kostenlose Girokonto im Test für Reise, Urlaub und Alltag

|||N26 Girokonto im Reise-Test

N26 Girokonto im Reise-Test

N26 (vorher NUMBER26) macht als StartUp seit 2015 von sich reden. Das erklärte Ziel: Europas modernstes Girokonto! Wir haben seit Anfang 2016 ein Konto und dieses vor allem auf seine Auslands- und Reisetauglichkeit getestet. Gleich vorneweg: Leider hat sich N26 im Laufe des Jahres 2016 von einem super Reisekonto zu einer eher leidlichen Alternative zum Reisekonto der DKB entwickelt.

Das beste Reisekonto: number26

N26 – Was das Girokonto alles kann

Die Unterschiedlichen Konten-Arten

Seit Q4 2016 ist N26 eine vollwertige Bank und hat ihr Konten-Portfolio grundlegend überarbeitet. Sie bieten nun 3 verschiedene Konten an:

  1. N26
    Das kostenlose Konto mit kostenloser MasterCard
  2. N24 Black (5,90 € / Monat)
    Bietet alles, was N26 kann plus: Keine Abhebegebühren im Ausland sowie eine erweiterte Garantie. Versicherung für Reise-, Handy und Geldautomaten-Diebstahl.
  3. N26 Business
    Nicht Teil dieses Artikels

Bedingt kostenlos Geldabheben im In- und Ausland

Ausgerechnet bei diesem Punkt hat N26 im vergangenen Jahr massive Einschränkungen eingeführt. Dies ist auch der Hauptgrund, warum das Konto für Reisende leider nicht mehr so interessant ist. Unabhängig von der Konten-Art sind in Deutschland maximal 5 Abhebungen pro Monat kostenlos. Fairerweise sollten man aber sagen, dass das wohl für die Meisten ausreichen sollte. Danach bezahlt man 2 € pro Abhebung.

Beim kostenlosen N26 Konto bezahlt man grundsätzlich 1,7% pro Abhebung. Fremdgebühren des Automaten werden nicht erstattet. Für Kunden mit N26 Black Konto ist das Geldabheben im Ausland zwar kostenlos, Automatengebühren werden aber auch hier nicht erstattet. Derzeit ist die Santander-1Plus-Karte die einzige, die noch Automatengebühren erstattet.

Vollumfängliche Mobile App mit ansprechendem Design

Der größte Unterschied zwischen N26 und herkömmlichen Onlinebanken, wie der DKB, ist die wirklich hervorragende Mobile-App und der allgemeine „mobile-first Gedanke“. Wirklich jede Funktion des Bankings kann komfortabel über die App geregelt werden. Dabei wurde besonders auf die Usability und Nutzerfreundlichkeit geachtet. Alles ist logisch aufgebaut, einfach zu bedienen und sieht richtig gut aus. So macht Mobile-Banking Spaß! Übrigens auch im Browser.

Alle Transaktionen werden per Pushnachricht auf das Handy gesendet. So hat man immer die volle Kontrolle! Aber keine Angst, wenn’s nervt, kann man die Nachrichten entweder ganz ausschalten oder sie erst ab einem bestimmten Betrag anzeigen lassen. Also zum Beispiel für alle Transaktionen ab 50 €. Das gleiche geht auch für Emails.

Bargeldeinzahlungen und -auszahlungen bei 6.000 Partnern

Reine Online-Banken hatten von je her einen großen Nachteil: Wie Geld einzahlen, wenn es keinen Schalter gibt? N26 löst dieses Problem sehr elegant: Über das große Partnernetzwerk Cash26 kann Bargeld bequem ein- und ausgezahlt werden. Leider sind Einzahlung nur bis 100 €/Monat kostenlos. Danach kosten sie 1,5%.

In Deutschland gehören zum Beispiel alle Rewe-, Penny- und Real-Filialen zum Partnernetzwerk. Ist man dort, wählt man in der Mobile-App ob man Abheben oder Einzahlen möchte und den gewünschten Betrag. Die App generiert dann einen Barcode, der an der Kasse gescannt wird.

Praktisch: Die App zeigt einem auf einer Karte, wo der nächste Cash26-Partner zu finden ist. Tatsächlich ist die Chance recht groß, dass einer dieser Supermärkte in Deutschland näher ist als z.Bsp. ein Automat der Cash-Group – wobei man dort natürlich auch hingehen kann.

Cash26 Map in der App

Kontoeröffnung in 8 Minuten

Tatsächlich lässt sich das Konto superschnell eröffnen. Die Identität wird dabei über Videotelefonie (Desktop oder Smartphone) festgestellt. Das heißt, das umständliche PostIdent Verfahren und der damit verbundene Gang zum Postamt fällt komplett weg. Wir haben es probiert und können sagen: klappt super (besonders, wenn man seinen Ausweis parat hat) – allerdings hat die Prozedur etwas länger gedauert. Aber mal ehrlich; in vielleicht 15 min zu einem funktionsfähigen Konto ist immer noch spitze, oder?

MoneyBeam ermöglicht Echtzeit-Überweisungen

Über MoneyBeam kann Geld in Echtzeit übertragen werden. Dazu reicht die Email-Adresse oder Handynummer des Empfängers. In der N26-App gibt es außerdem die praktischen N26-Kontakte: Hat ein Bekannter (dessen Email-Adresse im Handy gespeichert ist) auch ein N26-Konto, kann Geld direkt per MoneyBeam zu ihm überwiesen werden. In wenigen Sekunden ist die Überweisung getätigt.

Dispokredit und Maestro-Karte (EC)

Beides sind relativ neue Services der Bank. Daher kursieren hierzu im Netz auch noch verschiedene Aussagen. Richtig ist jedoch: Es gibt seit Ende 2015 eine EC-Karte, was vor allem die Nutzung des Kontos im kreditkartenverdrossenen Deutschland erleichtert. Diese kann allerdings erst beantragt werden, wenn man auf dem Konto ein Guthaben von 100 € hat.
Ebenso kann seit 2015 ein Dispokredit von bis zu 2.000 € bei einem Zinssatz von 8,9% beantragt werden. Dies macht N26 nun auch als vollwertiges Giro- und Gehaltskonto interessant. Die Höhe des Limits kann dabei jederzeit geändert werden (z.Bsp. über die App).

Erweiterte Garantie, Reise-, Handy-Diebstahl- und Geldautomaten-Diebstahl-Versicherung (nur N26 Black)

Ein ähnliches Versicherungspaket, wie man es auch von anderen (kostenpflichtigen) Kreditkarten gewohnt ist. Es beinhalt eine Auslandskrankenversicherung, sowie eine Versicherung für Umsätze die durch Diebstahl und ähnliches entstehen. Versicherungspartner ist die Allianz.

Was uns außerdem gut gefallen hat:

Automatische Kategorisierung der Ausgaben und Einnahmen
In der Kontenübersicht werden die Posten automatisch Kategorien zugeordnet, die weiter manuell angepasst werden können. Zum Beispiel: Gehalt, Lebensmittel, Bargeldabhebung. Dies ermöglicht eine tolle Übersicht und grafische Analyse der Ausgaben. Besonders auf Reisen ist diese Kostenkontrolle sehr hilfreich. Außerdem kann man jeder Transaktion Kommentare hinzufügen.

IBAN & BIC einfach teilbar
Die Einführung des IBAN/BIC Systems hat ja einen riesigen Nachteil: Ewig lange Nummern. Bei N26 kann man in der App diese Nummern ganz einfach mit einem Klick per Email, SMS, WhatsApp usw. teilen.

Anmelden über Email
Bei N26 meldet man sich mit Email-Adresse und Passwort an – so wie bei jedem anderen Onlinedienst. Der Vorteil: Endlich muss man sich nicht noch eine weitere Zugangsnummer (z.Bsp. Kontonummer) merken!

PIN kann selbst festgelegt und geändert werden
Die Karten-PIN für Kredit- und EC-Karte kann selbst festgelegt und geändert werden. So kann man sich einfach eine Nummer aussuchen, die man sich leicht merken kann, anstatt eine neue auswendig lernen zu müssen (Natürlich sollte man dabei an die Sicherheit denken). Auch eine vergessene Nummer kann einfach selbst neu zugewiesen werden – ganz ohne Briefversand.

Ausgaben Kategorisieren

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Das NUMBER26 Girokonto als Reisekonto?

Das kostenpflichtige N26 Black kann durchaus als Reisekonto dienen. Allerdings bekommt man mit dem DKB-Cash Konto mittlerweile so ziemlich die gleichen Features vollkommen kostenlos (bei mindestens 700€ Geldeingang / Monat). Das kostenlose N26 ist durch die kostenpflichtigen Abhebungen leider nicht mehr zu empfehlen.

Neben den Abhebegühren zeichnen aber auch andere Eigenschaften ein gutes Reisekonto aus. Dazu gehören: Sicherheit, Service und Online-Funktionsumfang. Hier überzeugt NUMBER26 mit seinem innovativen Konzept. Ein schönes Beispiel sind Überweisungen: Diese erfolgen über eine Zwei-Wege-Authentifizierung mit einer festen PIN und einer TAN-Nummer per SMS. So muss man keine TAN-Liste oder extra Gerät (ChipTAN) mitnehmen.

Sollte einmal die Karte geklaut werden, kann man sie sofort über die App, per Telefon oder über den Online-Zugang der Bank sperren. Ein weiterer Klassiker im Ausland: Ein Verkäufer macht heimlich eine Kopie der Karte und reizt nach Verlassen seines Ladens direkt das Tageslimit aus. Durch die Push-Nachrichten bei Transaktionen kann so ein Missbrauch bei NUMBER26 sofort festgestellt und reklamiert werden. Bei N26 Black greift hier außerdem die Versicherung.

N26 oder DKB-Cash Konto – Welches ist besser?

Mit all den Änderungen die im Laufe von 2016 bei beiden Banken passiert sind, fällt für uns die Antwort sehr einfach aus: Das DKB-Cash Konto. Man kann sagen, dass die DKB ungefähr den gleichen Funktionsumfang bietet wie das N26 Black. Der Unterschied: Während das N26 Black 5,90 € / Monat kostet, müssen bei der DKB nur Geldeingänge von mindestens 700 € / Monat vorliegen. Die DKB ist und bleibt also kostenlos und da es um Geldeingang und nicht um Gehaltseingang geht, ist es auch für Backpacker immer noch spitze. Einfach monatlich 700 € vom Tagesgeld bei einer anderen Bank zur DKB überweisen und alles ist gut.

NUMBER26 – alle Fakten in der Übersicht

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Kostenfrei Bezahlen im In- und Ausland
  • Kostenlose Kontoführung (nur N26)

  • Transaktionen im Ausland werden zum tagesaktuellen Wechselkurs umgerechnet – ohne Gebühren
  • MobileTan-Verfahren für Überweisungen

  • Komplette Steuerung des Kontos über App möglich
  • Moneybeam für superschnelle Überweisungen

Die Nachteile auf einen Blick:

  • Gebühren von Geldautomaten selbst werden nicht erstattet (wie bei der DKB)
  • Maximal 5 kostenfreie Abhebungen in Deutschland

  • Keine Partnerkarte (dafür aber das schnelle Moneybeam)
  • Eventuelle Unsicherheit durch StartUp-Charakter (Einlagen sind allerdings gemäß EU-Recht versichert)
  • Kostenloses Abheben im Ausland nur mit dem kostenpflichtigen N26 Black (5,90 € / Monat) sonst 1,7 % Gebühren

Fazit

Das kostenlose Girokonto mit MasterCard von N26 eignet sich besonders für alle, die ein Smartphone haben und denen klassische Banken zu starr und zu teuer sind.
Seit der Einführung des Dispokredits und der kostenlosen EC-Karte, kann es auch als vollwertiges Giro- und Gehaltskonto dienen. Seit Ende 2015 ist N26 außerdem eine vollwertig akkreditierte Bank.

Als Reisekonto ist N26 leider nur noch eingeschränkt zu empfehlen. Wer ein vollwertiges Girokonto sucht ist mit dem DKB Konto deutlich besser aufgestellt. Wem eine Kreditkarte reicht, der sollte sich die Santander 1Plus anschauen.

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Habt ihr schon ein Konto von NUMBER26? Wie kommt ihr damit auf Reisen klar? Sagt es uns in den Kommentaren!

2017-09-20T14:27:16+00:00

About the Author:

Sebastian wird von neuem Reise-Equipment magisch angezogen. Natürlich muss es dann gleich ausprobiert werden. Am liebsten dort, wo´s schön ist: Außerhalb der Komfortzone. Dort findet man ihn dann – mit GPS und Machete im Dschungel. Mit Motorrad und Zelt in der Wüste. Mit Kletterequipment auf dem Berg. Oder mit Bus und Kamera auf der Jagd nach dem nächsten Sonnenuntergang.

15 Kommentare

  1. Sebastian 10. Februar 2016 um 1:14 Uhr - Antworten

    Ich nutze die Number26 MasterCard seit Oktober sehr häufig auf einer Weltreise.
    Prinzipiell schließe ich mich den Aussagen an. Mit folgenden Ergänzungen:
    Im Ausland (speziell USA) wird die Karte aktuell leider seltener akzeptiert als andere MasterCards.

    Bei einem Support-Fall dauert eine Bearbeitung aktuell leider noch mehrere Wochen. Man ist bemüht aber überfordert.

    Im Falle von fehlerhaften Transaktionen muss man ein Formular ausdrucken – online senden alleine reicht nicht. Das ist auf Reise sehr unvorteilhaft.

    • Seb 10. Februar 2016 um 11:34 Uhr - Antworten

      Hi Sebastian,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Erfahrungen mit dem Konto!

      Wir haben das Konto bislang nur in Europa testen können – und hatten noch keine Akzeptanzprobleme… ausgerechnet in den USA hätte ich diese jetzt auch nicht erwartet muss ich sagen! Ich denke aber, dass das mit der Zeit besser wird, Wirecard (die Firma im Hintergrund, die die Kreditkarte eigentlich ausstellt) ist ja doch ein ziemlich etabliertes Geldhaus mittlerweile.

      Grundsätzlich empfehlen wir aber genau deshalb besonders auf längeren Reisen immer mit zwei Kreditkarten zu Reisen. Am besten mit einer Visa und einer MasterCard. Das erhöht die „Akzeptanzsicherheit“ schlagartig. MasterCard war zum Beispiel bei uns mal im Zentralasiatischen Raum echt schwierig, Visa hingegen kein Problem…

      Das der Support bei einem so schnell wachsenden StartUp überlastet ist glaube ich gerne – kam mir auch so vor – auch wenn sich bei mir die Wartezeit OK anfühlte. Hier bleibt nur zu hoffen, dass die Firma ihr Wachstum bald in den Griff bekommt. 😉

      Was mich nun aber wirklich wundert ist das mit dem Formular – ich hatte den Fall zwar noch nicht, aber genau das im Vorfeld recherchiert. Hier steht, dass es reicht das Formular per Email zu verschicken. Vielleicht haben sie hier mittlerweile ihren Prozess verbessert!

      Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten und berichten wie es bei mir so weitergeht mit NUMBER26, seiner Akzeptanz und seinem Service.

      Beste Grüße
      Seb

    • Marijan 29. Februar 2016 um 16:34 Uhr - Antworten

      Hallo Sebastian.

      Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich hab mir für meine angehende USA-Reise ein N26 Karte geholt. Leider berichtest du von Problemen. Welche waren das genau (Hotels, Tankstellen, etc)? Kannst du da mehr Details posten?

      Danke dir!

  2. sukru 1. Juli 2016 um 10:22 Uhr - Antworten

    Hallo kann.ich in der turkei gekdautomaten benutzen und problemlos ich will nicht mit bargeld gehen also geht auch in der turkei antalya beispiek

  3. Helmuth 25. August 2016 um 5:38 Uhr - Antworten

    Hallo
    Fremdgebuehren am ATM werden von DKB ab 01.06.16 nicht mehr erstattet.
    Die einzige Karte mit Erstattung ist z.Zt.Santander 1 Plus Card

  4. Karsten Noll 24. November 2016 um 12:57 Uhr - Antworten

    Update zur NUMBER26 Mastercard:
    Number26 ist inzwischen N26 (hat sich unabhängig von der Wirecard-Bank gemacht) und stellt derzeit alle Konten und Karten um.
    Für die neue Mastercard werden dann bei Abhebungen in Fremdwährungen 1,7% des Betrags fällig, es sei denn, man hat das kostenpflichtige N26 Black – Konto (€5,90/Monat).

    • Seb 24. November 2016 um 12:59 Uhr - Antworten

      Hi Karsten,

      danke für den Hinweis, du hast recht. Da auch beim Black Fremdgebühren vom ATM Betreiber nicht erstattet werden, macht das das Konto nun leider nicht mehr so interessant für Reisende. Ich werde den Artikel diesbezüglich schnellstmöglich updaten!

      Grüße
      Seb

  5. Jörg 30. November 2016 um 13:18 Uhr - Antworten

    Heyho,

    bei allen Verschlechterungen bleibt die N26 Karte trotzdem für Reisende sehr interessant. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass sie bei bargeldlosem bezahlen mit der Mastercard keinerlei Auslandseinsatzentgeld berechnet.

    Ich habe gerade einen 5 wöchigen Kanada – Aufenthalt hinter mir und habe die N26 Karte ständig benutzt (für bargeldloses Bezahlen, was man in Nordamerika eh hauptsächlich machen sollte) und hatte nur ein einziges Mal eine Akzeptanzschwierigkeit und zwar am Airport von Vancouver. Dies lag jedoch an einem völlig Veralteten Lesegerät. Mit einem Lesegerät neuerer Generation ging es dann ohne Probleme.

    Ich kann den Autor dieses Artikel nur in seiner Aussage unterstützen und würde im Ausland dringend auf die Kombination Mastercard/Visa setzen.

    Während meines Kanada – Aufenthalts setzte ich bei Bargeldabhebungen auf die DKB Visa Card. Es ist richtig, dass die DKB keine Autamtengebühren mehr erstattet. Allerdings ist das reine Abheben von Bargeld in einer Fremdwährung weiterhin kostenlos. Also sucht man sich Terminals oder Banken, die für Abhebungen keine Gebühren nehmen und schon hebt man Bargeld im Ausland kostenlos ab (in Kanada war dies bei der Scotia Bank und der TD Canada Trust Bank möglich).

    Da die DKB beim bargeldlosen Bezahlen leider Auslandseinsatzentgeld berechnet kam hier dann die N26 Mastercard zum Einsatz.

    Dank der tollen AP hatte man auch die ganze Zeit seine Ausgaben auf dem Smartphoneschirm. Echt praktisch.

    Also es gibt immer noch genug Gründe der N26 eine Chance zu geben (gerade als Reisekreditkarte in Kombination mit der DKB Visa Karte).

    Beste Grüße,
    Jörg

    • Seb 1. Dezember 2016 um 5:55 Uhr - Antworten

      Hi Jörg,

      danke für deinen Kommentar. Du hast natürlich recht mit dem bargeldlosen Bezahlen. Auch ich hatte mir die N26 vor allem deshalb geholt.

      ABER: ab heute (1.12) geht das mit dem DKB-Cash Konto auch kostenlos. Zunächst für alle Kunden für 1 Jahr, danach wenn man mindestens 700 € Geldeingang/Monat auf seinem Konto hat.

      Von daher bleibt für mich die DKB immer noch die erste Wahl. Als Alternative habe ich außerdem die Santander 1Plus. Da bekommst du nämlich noch die Fremdgebühren am Automaten erstattet und kannst ebenfalls kostenlos mit der Karte bezahlen. Da du die Santander auf das gleiche Konto legen kannst ist die Kombi für mich ungeschlagen – und eben komplett kostenlos! Mehr Infos dazu im Artikel: Die besten kostenlosen Kreditkarten fürs Ausland

      VG
      Seb

  6. Jörg 30. November 2016 um 13:22 Uhr - Antworten

    Sehr guter Artikel übrigens. Fasst alles schön zusammen und ist sehr übersichtlich. 😉

    Gruß!

    • Seb 1. Dezember 2016 um 5:55 Uhr - Antworten

      Danke! 🙂

  7. Patrick Häfner 18. Januar 2017 um 18:31 Uhr - Antworten

    Hallo,

    bin aktuell in den USA und kann nur positives mit der N26 Mastercard berichten. Bezahlen im Flieger, Kaution im Hotel, Uber, Supermärkte, Restaurants, 3,40$ Coke bei Universal, Disney und überall sonst, es gab nie Probleme. Die Karte wurde anstandslos akzeptiert und die Zahlungen zum aktuellen Wechselkurs durchgeführt. Alles in allem top und als Debit Variante nur zu empfehlen!

    Lg aus Florida

    • Seb 19. Januar 2017 um 4:31 Uhr - Antworten

      Ja, zum kostenlos bezahlen ist die Karte nach wie vor gut. Das macht sie natürlich besonders für die USA interessant. Da das DKB-Cash Konto das aber mittlerweile auch anbietet und man damit auch kostenlos abheben kann (und ohne Konto-Gebühren zu bezahlen) ist sie unser unangefochtener Favorit bei den Reisekonten. Checke auch unseren großen Reisekreditkarten-Vergleich zu dem Thema.

  8. Davut 7. Oktober 2017 um 17:34 Uhr - Antworten

    Hallo.
    Benutze seit einigen Jahren die DKB Visa Card und bin eigentlich sehr zufrieden. Leider gibt es mittlerweile die Regelung, dass man mindestens 50€ abheben muss und das nervt extrem. Zudem finde ich, dass die Aktualisierung in der App sehr langsam ist. Wenn man Geld vom Girokonto auf die Visakarte sendet dauert das manchmal ziemlich lange. Das Problem hat man bei der N26 nicht und was sind denn bitte 1,7%? Ich finde die N26 Karte einfach ungeschlagen. Schon die schnelle Aktualisierung und die Klasse App sind ein Grund für die n26. Also ich persönlich nutze auf Reisen beide Karten aber bin ein richtiger Fan von N26. Also statt der DKB Visa Karte würde ich die Santander 1A Plus verwenden, denn dort hat man keine separate Girokarte und alles ist kostenlos ohne Mindestabhebebetrag. Ich wurde leider beim Antrag abgelehnt😂

    Zudem hatte ein Kumpel der aktuell in der Türkei im Urlaub ist mit der DKB Visa Card sehr viele Probleme bezüglich der Geldabhebung, weil an sehr vielen Automaten eine Gebühr von 4,5% verlangt wurde. Auf Rückfrage im Kundenservice hieß es, dass die 4,5% nicht erstattet werden. Der arme musste sehr lange suchen und da würde ich dann lieber mit N26 1,7% zahlen und hätte keine Kopfschmerzen. Außerdem kann man bei N26 dKarte in der App sperren und braucht nicht extra einen Anruf bei Verlust der Karte zu tätigen. Das coolste ist auch, dass man einstellen kann, ob Auslandszahlungen ein oder ausgeschaltet sind. Ich weiß ich höre mich wie ein richtiger Anhänger der Karte an aber die ist einfach super gemacht

    • Seb 8. Oktober 2017 um 12:43 Uhr - Antworten

      Hi Davut,

      danke für deine ausführlichen Erfahrungen! 👍🏻

      Ich gehe mal der Reihe nach darauf ein:

      – Verstehe, mich persönlich stört das Abhebeminimum allerdings nicht, da ich alles unter 50 € für quatsch halte 🙂
      – Bei der Geschwindigkeit gebe ich dir vollkommen recht. Mich stört das auch. Die App der N26 ist natürlich in allem besser und intuitiver zu benutzen. Sie wollen ja auch eine „Mobile Bank“ sein.
      – Vielleicht sind 1,7% nicht sehr viel aber wenn ich sonst die Chance habe 0% zu bezahlen?!? Auch 1,7% summieren sich mit der Zeit – besonders wenn man länger unterwegs ist.
      – Ja die Santander ist im Moment noch die einzige bei der alles Umsonst ist – auch wenn man die Automatengebühren aktiv per Mail zurückfordern muss – mit Beleg über die Abhebung und die Gebühr. Klappt allerdings bisher problemlos.

      Berichtigen muss ich allerdings deinen letzten Absatz: ich bin mir ziemlich sicher, dass dein Kumpel mit der N26 4,5% Automatengebühren der türkischen Bank und zusätzlich 1,7% für die Abhebung bei der N26 bezahlt. Macht bei 100 € Abhebung 6,2 € Gebühren – das ist satt. Hier hilft tatsächlich nur die Santander. Zur Erklärung: es handelt sich hier um Gebühren der Bank, die den Geldautomaten betreibt. Daher werden die auch von der DKB nicht erstattet.

      Anfangs war ich auch wirklich von der N26 überzeugt und ich nutze sie auch immer noch ein wenig, aber ich bin kein großer Fan mehr. Das liegt zum einen daran, dass sie vor einiger Zeit Kunden einfach das Konto gekündigt haben. Was macht man in so einem Fall im Ausland?!? Zum anderen weil sie ihre Konditionen zugunsten dieses Bezahlmodells verändert haben – das macht die Karte einfach deutlich uninteressanter.

      Viel besser gefällt mir da im Moment die Revolut – ein Fintech Startup aus UK. Die haben mittlerweile auch kostenlose IBAN Konten, Währungsumrechnung in Echtzeit ohne Marge (also immer zu den besten Konditionen) und ihr kostenloses Modell ist viel besser als das von N26. Die könnten in meinen Augen bald der dem DKB Cash Konkurrenz machen…

      Viele Grüße
      Seb

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